Anschießen 2019, oder die Jagd nach“ Bebberken“

Über 30 Ricklinger Schützenbrüder und Bogenschützen trafen sich am 4. Januar  2019 auf dem Hof der Familie Buntrock, um das Jahres-Anschießen nach altem Ricklinger Schützenbrauch durchzuführen. Als Jagdherr begrüßteSebastian Buntrock seine Jagdgesellschaft und bedankte sich bei den Herren für ihr Kommen und lud dann zu einer leckeren Erbsensuppe mit Beilage ein.
Danach erfolgte der Aufbruch zur Jagd. Die Aufsicht und den Transport des Verpflegungswagens übernahm ein junger Mann der Sportkommission.
Die Führung der Jagdgesellschaft hatte ein erfahrener „Kleintierspezialist“,der sich vor allem mit Bebberken bestens auskennt. -Die lange Trockenheit in unserer Region und auch anderswo hatte Spuren hinterlassen. Die Beeke und die Leine waren ziemlich leer und die Wiesen der Ricklinger Masch sehr trocken. Aber an diesem Abend regnete es, jedoch war es viel zu warm. Das waren keine guten Voraussetzungen für einen evt. erhofften Jagderfolg, da sich die Bebberken nur im Trockenen wohlfühlen. Es sah also jagdmäßig nicht gut aus!!Die Lebensgeister und das Jagdfieber der Jagd gesellschaft wurden im Ricklinger Holz mit einem Gläschen Glühwein wieder wachgerufen. Hier im Holze wurden auch zwei Bebberken gesichtet, aber leider nicht gefangen. Der Weg führte uns am Waldschlösschen vorbei zum Clubhaus der Sportfreunde Ricklingen. Hier erwartete uns unser Schützenbruder Markus Kulz, um uns das traditionelle Grünkohlessen zu servieren.
Es schmeckte allen sehr gut, und auch das eine oder andere Getränk wurde gereicht.
Die Jagd wurde, auch ohne Jagdglück, mit einem dreifachen Fein Korn beendet, und zu später Stunde löste sich dann die „Jagdgesellschaft“ auf.
Mat