{"id":21,"date":"2017-07-26T19:44:00","date_gmt":"2017-07-26T19:44:00","guid":{"rendered":"http:\/\/sg-ricklingen.de\/?page_id=21"},"modified":"2026-04-15T11:13:29","modified_gmt":"2026-04-15T11:13:29","slug":"chronik","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/sg-ricklingen.de\/?page_id=21","title":{"rendered":"Chronik"},"content":{"rendered":"<h3>Die Sch\u00fctzen in Ricklingen im Wandel der Zeiten<\/h3>\n<p>Sch\u00fctzengesellschaft Ricklingen von 1853 e.V. lautet die offizielle Bezeichnung unserer Gesellschaft. Gegr\u00fcndet 1853, das bedeutet eine langj\u00e4hrige und traditionsreiche Vereinsgeschichte, die nicht verschont geblieben ist von den politischen und wirtschaftlichen Ereignissen etlicher Jahrzehnte. Es war nicht immer leicht, die schweren Zeiten durchzustehen. Wenn aber trotzdem noch heute das Sch\u00fctzenwesen gehegt, und der Schie\u00dfsport gepflegt wird, dann ist dies dem Idealismus und der Opferbereitschaft der Mitglieder zu danken.<\/p>\n<p>Der erste gew\u00e4hlte Vorsitzende der Sch\u00fctzengesellschaft Ricklingen v. 1853 e.V. war Karl Sch\u00fcnemann, im Jahr 1908, gefolgt von Otto Dreyer, Albert Bangemann, Hans Giseke, Hans Rodewald, Dieter Bangemann, Klaus Mattuscheck und ab dem Jahr 2004 Dietrich Raabe.<\/p>\n<p>Der Ausbruch des 2. Weltkrieges 1939 verhinderte ein weiteres &#8222;Aufbl\u00fchen&#8220; der Sch\u00fctzengesellschaft Ricklingen. Bei einem der letzten gro\u00dfen Luftangriffe auf Hannover und Ricklingen wurde leider auch das Vereinslokal in der Pfarrstra\u00dfe 56 getroffen und zerst\u00f6rt, wobei das Vereinsinventar, der gesamte Schriftverkehr ( z.B. Mitgliederdateien), drei Fahnen, Gewehre, Pokale usw. den Flammen zum Opfer fielen. Nach Beendigung des 2. Weltkrieges 1945 wurden die Sch\u00fctzenvereine verboten und alles noch vorhandene Vereinsinventar, Waffen, Sch\u00fctzenh\u00e4user&#8230;. beschlagnahmt und zweckentfremdet.<\/p>\n<p>Die Neugr\u00fcndung der Sch\u00fctzengesellschaft Ricklingen v. 1853 e.V. erfolgte am 14. Januar 1952. Als neues Vereinshaus w\u00e4hlten die Ricklinger Sch\u00fctzen die Gastst\u00e4tte &#8222;Anna Borchers&#8220;, heute die &#8222;Alte Ricklinger Bierquelle&#8220; in der Beekestra\u00dfe 71. Im folgenden Jahr 1953 feierten die &#8222;Ricklinger Sch\u00fctzen&#8220; das 100j\u00e4hrige Bestehen der Gesellschaft mit einem gro\u00dfen Sch\u00fctzenfest, gegen\u00fcber der Schule an der Nordfeldstra\u00dfe \/ Wa\u00dfmannstra\u00dfe.<\/p>\n<p>\u00c4u\u00dferes Zeichen der Vereine, insbesondere der Sch\u00fctzenvereinigungen, sind ihre Fahnen und Standarten. Von 1853 bis zum heutigen Tage wurden von den Ricklinger Sch\u00fctzen f\u00fcnf Fahnen angeschafft. Drei Fahnen verbrannten bei einem schweren Bombenangriff im Vereinslokal, die vierte Fahne wurde im Oktober 1952 bei einem Wintervergn\u00fcgen im &#8222;Ricklinger Waldschl\u00f6sschen&#8220; vom Vizepr\u00e4sidenten des Deutschen Sch\u00fctzenbundes, Hermann W\u00fcstehoff, geweiht. Die f\u00fcnfte Fahne, die z. Zt. bei Umz\u00fcgen und Ausm\u00e4rschen gezeigt wird, ist am 10. Juni 1988 beim 60. Ricklinger Sch\u00fctzenfest &#8222;An der Bauerwiese&#8220; vom Pr\u00e4sidenten des Vereins Hannoverscher Sch\u00fctzenvereine (V. H. S.) Heino Kook geweiht worden.<br \/>\nDie Ricklinger Sportsch\u00fctzen waren und sind in Hannover und der Region bei diversen schie\u00dfsportlichen Wettk\u00e4mpfen sehr erfolgreich, sie konnten viele erste Platzierungen und Pokale erringen. Bei Kreis-, Landes- und Deutschen Meisterschaften sind die &#8222;Ricklinger&#8220; regelm\u00e4\u00dfig am Start.<\/p>\n<p>Im Jahr 1988 wurden die Ricklinger Sch\u00fctzen vom damaligen Bundespr\u00e4sidenten Richard von Weizs\u00e4cker geehrt.<br \/>\nDie Ricklinger Sch\u00fctzen konnten auf Vorschlag des Landessportbundes Niedersachsen am 18. Oktober 1988 eine Auszeichnung f\u00fcr langj\u00e4hriges Wirken um die Pflege und Entwicklung des Sports entgegennehmen. Die Sportplakette der Bundesrepublik Deutschland, wurde von der B\u00fcrgermeisterin der Stadt Hannover Hannelore Kunze in Vertretung des OB Herbert Schmalstieg zum 135. Geburtstag der Ricklinger Sch\u00fctzengesellschaft \u00fcbergeben.<\/p>\n<p>Im Jahr 2003 feierten die Ricklinger Sch\u00fctzen mit ihren Vorsitzenden Klaus Mattuscheck und Ulfert Labitzke ihr 150j\u00e4hriges Jubil\u00e4um. Mit einem Neujahrsempfang, einer K\u00f6nigsproklamation mit dem Sch\u00fctzenk\u00f6nig Heinrich Tennie, einem Kommers im Freizeitheim mit vielen Ehreng\u00e4sten, mit einem gelungenem Stra\u00dfenfest am &#8222;Hahnensteg&#8220;, einem Edelhof Pokalschie\u00dfen mit \u00fcber 160 Teilnehmern, einer &#8222;Weinfahrt&#8220; nach Gerolzhofen in Franken und einem Gala Abend f\u00fcr Mitglieder und G\u00e4ste im G O P, wurden die Feierlichkeiten abgerundet.<\/p>\n<p>Die Sch\u00fctzengesellschaft Ricklingen hat in den sog. Nachkriegsjahren 23 Sch\u00fctzenfeste in Ricklingen gefeiert. An der Nordfeldstra\u00dfe \/ Wa\u00dfmannstra\u00dfe, am &#8222;Eiskeller&#8220; (Stammestra\u00dfe) und an der Bauerwiese, waren beliebte und gut besuchte Volksfeste. Die Umweltauflagen der Stadt Hannover (L\u00e4rmschutz etc.) waren nicht erf\u00fcllbar. Seit 1993 gibt es im Stadtteil Ricklingen kein Sch\u00fctzenfest mehr. Das von den Ricklinger Sch\u00fctzen alle zwei Jahre durchgef\u00fchrte Stra\u00dfenfest am &#8222;Hahnensteg&#8220;, als &#8222;Sch\u00fctzenfest Ersatz&#8220; erfreut sich in Ricklingen gro\u00dfer Beliebtheit.<\/p>\n<p>Im Anschluss noch eine kleine Chronik&#8230;<\/p>\n<p><strong>2025<\/strong><br \/>\nSebastian Buntrock wird Stadtk\u00f6nig von Hannover<br \/>\n25 J\u00e4hriges Jubil\u00e4um unserer Damenabteilung<\/p>\n<p><strong>2024<\/strong><br \/>\nOlaf Dahms wird 1. Vorsitzender der Sch\u00fctzengeselschaft<br \/>\nMichael Kohl gewinnt den Stern beim st\u00e4dt. Schie\u00dfen<\/p>\n<p><strong>2022<\/strong><br \/>\nVanessa Smorra \u00fcbernimmt als erste Frau das Bruchmeister-Amt von Hannover.<\/p>\n<p><strong>2018<\/strong><br \/>\nOlaf Dahms wird Stadtk\u00f6nig von Hannover<br \/>\nAaron Oelker wird Stadtjugendk\u00f6nig von Hannover<\/p>\n<p><strong>2017<br \/>\n<\/strong>Vanessa Smorra wird Stadtjugendk\u00f6nigin von Hannover<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><strong>2016<br \/>\n<\/strong>Dominik Bulitta wird Stadtjugendk\u00f6nig von Hannover<br \/>\nGr\u00fcndung der Bogenabteilung<\/p>\n<p><strong>2015<br \/>\n<\/strong>Philip Latzel wird Stadtjugendk\u00f6nig von Hannover<\/p>\n<p><strong>2014\u00a0<\/strong><br \/>\nLisa-Marie M\u00fcller wird Stadtjugendk\u00f6nigin von Hannover<\/p>\n<p><strong>2013<\/strong><br \/>\nLisa-Marie M\u00fcller wird Stadtjugendk\u00f6nigin von Hannover<\/p>\n<p><strong>2005<\/strong><br \/>\nNeugr\u00fcndung der Damenabteilung<\/p>\n<p><strong>2004<\/strong><br \/>\nDietrich Raabe wird 1. Vorsitzender<\/p>\n<p><strong>1996<\/strong><br \/>\nAufl\u00f6sung der 1990 gegr\u00fcndeten Damenabteilung.<\/p>\n<p><strong>1994<\/strong><br \/>\nKlaus Mattuscheck wird 1. Vorsitzender<\/p>\n<p><strong>1990<\/strong><br \/>\nGr\u00fcndung der Damenabteilung<\/p>\n<p><strong>1988<\/strong><br \/>\n5. Fahnenweihe durch Sch\u00fctzenpr\u00e4sident Heino Kook und Auszeichnung der Sch\u00fctzengesellschaft Ricklingen mit der &#8222;Sportplakette des Bundespr\u00e4sidenten&#8220;.<\/p>\n<p><strong>1986<\/strong><br \/>\nErstes Edelhof Pokalschie\u00dfen<\/p>\n<p><strong>1982<\/strong><br \/>\nErste Auslandsreise der Ricklinger Sch\u00fctzen mit Ihren Frauen nach Paris. Es folgten noch weitere zehn Fahrten.<\/p>\n<p><strong>1981<\/strong><br \/>\nerscheint die 0-Ausgabe der Vereinszeitung &#8220; Der Ricklinger Sch\u00fctze&#8220;, diese Zeitung erscheint noch immer viertelj\u00e4hrlich.<\/p>\n<p><strong>1980<\/strong><br \/>\nDieter Bangemann wird 1. Vorsitzender<\/p>\n<p><strong>1977<\/strong><br \/>\nHolger Wenck wird erster Bruchmeister der Gesellschaft, ihm folgen weitere Ricklinger.<\/p>\n<p><strong>1975<\/strong><br \/>\nKarl-Heinz K\u00f6sel wird Stadt-Sch\u00fctzenk\u00f6nig der Landeshauptstadt Hannover<\/p>\n<p><strong>1974<\/strong><br \/>\nDie Jungsch\u00fctzen feiern ihr 50 j\u00e4hriges bestehen.<\/p>\n<p><strong>1972<\/strong><br \/>\nHans Rodewald wird 1. Vorsitzender<\/p>\n<p><strong>1971<\/strong><br \/>\nwird G\u00fcnter Pape erster Sterntr\u00e4ger der Gesellschaft<\/p>\n<p><strong>1967<\/strong><br \/>\nRicklinger Sportsch\u00fctzen gewinnen erstmalig den &#8222;Gro\u00dfen Goldenen&#8220; Sch\u00fctzenhaus-Pokal<\/p>\n<p><strong>1964<\/strong><br \/>\nDer Musikverein MGMV Burgstemmen spielt erstmalig f\u00fcr die Ricklinger Sch\u00fctzen zum Ausmarsch durch Hannover<br \/>\nHans Gieseke wird 1. Vorsitzender<\/p>\n<p><strong>1954<\/strong><br \/>\nAlbert Bangemann wird zum 1. Vorsitzenden gew\u00e4hlt. Bis 2011 folgen ihm f\u00fcnf Vorsitzende.<\/p>\n<p><strong>1952<\/strong><br \/>\nDie Sch\u00fctzengesellschaft Ricklingen v. 1853 e. V. wird am 14. Januar neu gegr\u00fcndet. Otto Dreyer wird zum 1. Vorsitzender der Gesellschaft gew\u00e4hlt. Die Gastst\u00e4tte Borchers wurde zum Vereinslokal und neuer Heimat der Ricklinger Sch\u00fctzen. Heute hei\u00dft die Gastst\u00e4tte &#8222;Alte Ricklinger Bierquelle&#8220; und ist noch immer die Heimat der Ricklinger Sch\u00fctzen.<\/p>\n<p><strong>1945<\/strong><br \/>\nZerst\u00f6rung des bisherigen Vereinslokals in der Pfarrstrasse beim letzten Luftangriff auf Hannover. Hierbei wurde der gesamte Vereinsbesitz, bis auf eine Kette die noch heute getragen wird, zerst\u00f6rt<\/p>\n<p><strong>1929<\/strong><br \/>\nwurden eine Jugend und eine Sch\u00fctzenklassemannschaft Landesmeister. Die Sportsch\u00fctzen errangen erstmalig das &#8222;Gr\u00fcne Band der Stadt Hannover&#8220;.<\/p>\n<p><strong>1924<\/strong><br \/>\nwurde die Jugendabteilung und das &#8222;Pfeifer- und Trommler Korps&#8220; der S.G. Ricklingen gegr\u00fcndet. Initiator und gro\u00dfz\u00fcgiger F\u00f6rderer war Willy Goldmann sen.<\/p>\n<p><strong>1909<\/strong><br \/>\nwurde die Ricklinger Sch\u00fctzengesellschaft in das Vereinsregister der Stadt Hannover eingetragen. Der gr\u00fcne Sch\u00fctzenrock wurde f\u00fcr die Sch\u00fctzen eingef\u00fchrt.<\/p>\n<p><strong>1908<\/strong><br \/>\nErster, gew\u00e4hlter Vorsitzender der Sch\u00fctzengesellschaft Ricklingen wurde Karl Sch\u00fcnemann. 26 Jahre, bis zu seinem Tod 1934, leitete er die Geschicke der Gesellschaft.<\/p>\n<p><strong>1896<\/strong><br \/>\nwurde der \u00fcbliche, hohe Hut (Zylinder) durch den gr\u00fcnen Sch\u00fctzenhut ersetzt.<\/p>\n<p><strong>1886<\/strong><br \/>\nzeigt auf einer Photographie wiederum eine neue Fahne bei einem von Jung und Alt gefeierten Sch\u00fctzenfest auf dem sog. Linnepump.<\/p>\n<p><strong>1868<\/strong><br \/>\nschaffen sich die schie\u00dffreudigen Ricklinger ihre 2. Fahne an, mit dem Sachsenro\u00df und der Aufschrift &#8222;Es lebe die Ricklinger Sch\u00fctzengesellschaft&#8220;.<\/p>\n<p><strong>1853<\/strong><br \/>\nfeierten Ricklinger B\u00fcrger ein Sch\u00fctzenfest und trugen eine Fahne mit der Aufschrift &#8222;Sch\u00fctzen in Ricklingen 1853&#8220; zum Festplatz auf dem Distelkamp.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Sch\u00fctzen in Ricklingen im Wandel der Zeiten Sch\u00fctzengesellschaft Ricklingen von 1853 e.V. lautet die offizielle Bezeichnung unserer Gesellschaft. 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